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Aktualisiert 06.01.2010   

 
 

Medikamente für die Kinderspitäler in Basra und Qurna

  Am 8. Dezember 2009 war ich kurz im Irak, u.zw. in der irakischen Grenzstadt Safwan. Dort durfte ich zwei Medikamentenlieferungen an die Ärzte der Krankenhäuser von Basra und Qurna übergeben. Die eine wurde finanziert durch die deutsche Bundesregierung und eine deutsche humanitäre Organisation, die andere durch „Aladins Wunderlampe“ Österreich und „Aladins Wunderlampe Deutschland“. Die Medikamente kamen vollzählig und unversehrt in den Spitälern an, wo man sie schon dringend erwartete. Denn noch immer werden nur etwa 5% des tatsächlichen Bedarfes an Medikamenten durch das irakische Gesundheitsministerium bereitgestellt. Der Bedarf an Medikamenten gegen Krebs und Infektionen bei Kindern ist nun in Basra wieder für mindestens neun Monate gedeckt. Der Gesamtwert der übergebenen Medikamente betrug Euro 160.000,-
Lesen Sie hier den Reisebericht..
 
 

Einsatz in Damaskus

  Ein Ärzteteam vom Wiener Allgemeinen Krankenhaus reiste vom 9. bis 19. November 2009 nach Damaskus und operierte dort zehn Kinder mit angeborenen Herzfehlern. Es waren fünf Kinder aus dem Südirak und fünf Kinder aus Syrien, die dieser lebensrettenden Operation unterzogen werden konnten. Den Kindern geht es allen ausgezeichnet, sie sind längst wieder zu Hause. Mehr...
 
 

Medizinische Behandlung in Österreich

 

Im Jahr 2009 konnten folgende irakische Kinder in Österreich behandelt werden:

Ali, 7 Jahre alt: Er litt an einem angeborenen Herzfehler, wurde erfolgreich in Graz operiert und konnte bereits nach fünf Wochen mit seiner Großmutter, die ihn begleitet hatte, heimreisen.

Doah, 17 Jahre alt: Das nierenkranke und fast blinde Mädchen, das zuletzt im Jahr 2005 in Österreich war, traf ich bei meinem Besuch in Basra in einem sehr schlechten Allgemeinzustand an. Wir beschlossen, sie nochmals nach Österreich zu holen.
Ghadir, 14 Jahre alt: Das Mädchen litt seit früher Kindheit an einer chronischen Entzündung der Lunge, ihm musste ein Lungenlappen chirurgisch entfernt werden. Ghadir wurde im Wiener AKH erfolgreich operiert. Ahmed, 5 Jahre alt: Er litt an einem angeborenen Herzfehler. Der Bub wurde im Wiener AKH erfolgreich operiert und reiste Ende Oktober heim.
Nabaa, 5 Jahre alt: Nabaa wurde schon vor nahezu drei Jahren in Graz erstmals wegen ihres schweren angeborenen Herzfehlers operiert. Nun soll die zweite Operation erfoglen. Fatima, 2 Jahre alt: Sie wird Anfang Dezember nach Wien kommen. Das kleine Mädchen leidet an einer angeborenen "Ptosis" = Senkung der Augenlider - kein kosmetisches Problem, denn die Pupille ist teilweise abgedeckt und so droht dem Kind der Verlust des Sehvermögens. Sie wird im Wilhelminenspital in Wien operiert werden.
 

Im Jahr 2009 konnten durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen weitere irakische Kinder mit angeborenen Herzfehlern in Europa operiert werden:
12 Kinder in Frankreich
8 Kinder in der Schweiz
2 Kinder in Deutschland

 
 

Fortbildung für irakische Ärzte in Europa

  Durch die Zusammenarbeit mit Kollegen in Deutschland war es auch in diesem Jahr zwei Ärzten aus dem Irak möglich, jeweils eine zweimonatige Fortbildung in Europa absolvieren:
 

Dr. Firas war an der Kardiologischen Klinik der Universität Heidelberg

Dr. Nehad an der Kinderonkologischen Abteilung der Universität Freiburg
 
 

Reise in den Irak: 3. – 10.5.2009

 
  Nach nahezu vier Jahren konnte ich wieder Basra besuchen. Anlass war der erste medizinische Kongress, der im Irak nach dem letzten Krieg veranstaltet wurde und zugleich auch der erste mit internationaler Beteiligung: 9 Japaner, 4 Amerikaner und ich nahmen daran teil. Für mich war es vor allem eine Möglichkeit, mir über die Lebensumstände der Iraker heute einen Eindruck zu verschaffen. Leider muss ich sagen, dieser Eindruck war ernüchternd: viel hat sich nicht geändert in diesen Jahren. Ich werde bald einen detaillierten Bericht dazu verfassen.
Ein schönes Erlebnis war eine Darbietung von geheilten krebskranken Kindern im Rahmen des Kongresses: ihr Lied von der Hoffnung und vom Leben überstrahlte die negativen Stimmungen und war der lebende Beweis für die Bedeutung unserer gemeinsamen Arbeit der letzten Jahre.
Lesen Sie hier den Reisebericht..
 
 

Medizinische Behandlung in Österreich

 
  Am 1. Dezember 2008 traf das siebenjährige Mädchen Zainab gemeinsam mit seiner Mutter in Wien ein. Das Kind litt an einem angeborenen Herzfehler, der im Wiener AKH erfolgreich korrigiert werden konnte. Bereits am 15. Dezember 2008 konnten Zainab und ihre Mutter – gemeinsam mit Sara und ihrem Vater - die Heimreise nach Basra antreten.
Das Bild zeigt die beiden Mädchen vor dem Abflug am Flughafen Wien-Schwechat.
   
 

Medikamente für die Kinderspitäler in Basra und Qurna

 
  Am 18. November 2008 durfte ich in der irakischen Grenzstadt Safwan eine große Medikamentenlieferung (finanziert durch die deutsche Bundesregierung und eine deutsche humanitäre Organisation) an die Ärzte der beiden Spitäler übergeben. Die Medikamente kamen vollzählig und unversehrt in den Spitälern an. Damit ist der Medikamentenbedarf für das nächste halbe Jahr gedeckt.
Das Österreichische Außenministerium spendete ebenfalls Medikamente für das Kinderspital in Basra, die auch im November 2008 nach Basra geschickt werden konnten.
 
 

Herzkranke Kinder

 
  Karar (11), Ali (3) und Zahraa (3) waren von Juni bis September 2008 in Genf zur Herzoperation. Alle drei konnten erfolgreich behandelt werden und kehrten danach in ihre Heimat zurück. Die Kosten ihrer Behandlung trägt die Schweizer Organisation Terre des hommes. Ende November 2009 flogen vier Kinder aus Basra nach Frankreich zur Herzoperation: Abbas (3) Karar (1) Hassan (7) und Shahad (1) wurden im Dezember operiert. Die Kosten der Behandlung dieser Kinder werden gemeinsam von der französischen Organisation „Mecenat de chirurgie“ und uns getragen.
In den ersten Januartagen 2009 flogen die beiden Kinder Hussein (3) und Karar H. (1) nach Deutschland zur Operation. Ihre Behandlung wird von der Meise-Stiftung und mehreren Spendern in Deutschland finanziert. Bilder
 
 

Medizinische Behandlung in Österreich

 
  Dr. A, 39 Jahre alt, ist einer unserer ersten Projektpartner im Kinderspital in Basra. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass das Spital im Jahr 2003 von den Plünderern verschont wurde, gemeinsam mit anderen Kollegen bewachte er wochenlang rund um die Uhr die Eingänge des Krankenhauses. Seit zwei Jahren ist er wegen einer Wirbelsäulenerkrankung berufsunfähig und leidet unter unvorstellbaren Schmerzen. Es ist uns gelungen, für ihn einen Rehabilitationsaufenthalt in Wien zu ermöglichen und wir hoffen, dass der einst so engagierte Kinderarzt nach dem Aufenthalt in Österreich wieder in seinen Beruf zurückkehren kann. Sein Engagement und seine ärztliche Erfahrung würden in Basra so dringend gebraucht werden.
 
 

Medizinische Behandlung in Österreich

 
  Anfang September 2008 trafen die nun vierjährige Mariana und die fünfjährige Ola zur Behandlung in Österreich ein. Mariana hatte vor drei Jahren einen Herzschrittmacher erhalten, der nun eingehend überprüft werden musste. Das Kind konnte nach 10 Tagen mit seinem Vater wieder nach Hause reisen.
Ola wurde in der Landeskinderklinik in Linz aufgenommen. Ihr Fall war weit komplizierter. Lesen Sie hier
 
 

Fortbildung für irakische Ärzte in Europa

 
  Mehreren Freunden in der Schweiz ist es zu danken, dass der Kinderarzt, Dr. A. aus Basra, einige Wochen zur Fortbildung im Kantonsspital Chur verbringen konnte. Während dieser Zeit konnte er wichtige Kenntnisse über den medizinischen Fortschritt auf dem Gebiet der Neonatologie erwerben.
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Medikamente für das Kinderspital in Basra und für die Armenapotheke

 
 
Im Oktober wird eine große Medikamentenlieferung nach Basra geschickt werden. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, wurde eine „Zwischenlieferung“ notwendig, da manche Medikamente im Spital bereits ausgegangen waren. Um eine kontinuierliche Behandlung der Kinder zu ermöglichen, haben wir daher Medikamente im Wert von Euro 40.000 nach Basra geschickt. Am 4. August 2008 sind diese vollzählig in Basra angekommen..
 
 

Medizinische Behandlung

 
 
Bereits seit 30. Juni 2008 ist Sara, unser Mädchen mit den „Glasknochen“, wieder in Österreich. Dem Orthopädischen Spital Speising ist es zu danken, dass das Kind wieder in Wien behandelt werden kann. Sie wurde Mitte Juli bereits operiert und muss nun wieder acht Wochen Liegegips ertragen. Wie immer, nützt Sara diese Zeit, um Deutsch zu lernen und sie fungiert bereits recht erfolgreich als Dolmetsch für ihren Vater.

Im September werden zwei weitere Kinder nach Österreich zur Behandlung kommen.
 
 

Dr. Eva-Maria Hobiger erhält hohen päpstlichen Orden

 
 
Die Leiterin des Irakprojektes von Aladins Wunderlampe, Dr. Eva-Maria Hobiger, ist von Papst Benedikt XVI. zur „Dame des Gregoriusordens“ ernannt worden. Im Rahmen eines Festaktes im Erzbischöflichen Palais erhielt Dr. Hobiger am 13.6. aus den Händen von Kardinal Dr. Christoph Schönborn diese hohe kirchliche Auszeichnung.
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Besuch von Prof. Jenan Hassan in Wien

 
 
Auf Einladung unserer Gesellschaft befand sich Frau Dr. Jenan Hassan, die Leiterin der Kinderonkologie in Basra vom 19. bis 27. Mai 2008 auf Besuch in Wien.
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Herzkranke Kinder

 
  IShakir (5), Ali (4), Zahraa (6), Baker (7) und Mohammed (15) – alle aus der Region Basra, waren heuer zwischen Januar und Mai in Frankreich zur Herzoperation. Bei allen Kindern verlief die Operation erfolgreich und alle fünf sind bereits wieder zu Hause.

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Fortbildung für irakische Ärzte in Europa

 
  Dank der Initiative von Freunden in Deutschland, konnte ein junger Kinderarzt, Dr. Ahmed, aus Basra, drei Monate lang an der Universitätsklinik in Freiburg/Breisgau, seine Kenntnisse in der Behandlung von kindlichen Krebserkrankungen vertiefen. Es war für ihn eine sehr interessante und lehrreiche Zeit, und er kehrte Ende April 2008 mit vielen Ideen zur Verbesserung der Behandlungssituation der Kinder in seinem Krankenhaus nach Basra zurück.
 
 

Medikamentenhilfstransport für das Kinderspital in Basra

 

  Am 2. Januar 2008 sind nach Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten an der irakischen Grenze unsere Medikamente im Wert von mehr als Euro 150.000 vollständig und unversehrt im Kinderspital in Basra eingetroffen. Dort wurden diese Medikamente seit Wochen sehnlichst erwartet, da viele Medikamente nicht mehr vorrätig waren. Vor allem die Kinder, die an Kala Azar erkrankt waren, wurden noch am gleichen Tag behandelt. Das Medikament zur Behandlung dieser Tropenerkrankung gibt es im ganzen Irak nicht und es hat sich schon bis Bagdad herumgesprochen, dass „unser“ Kinderspital das einzige im Land ist, wo das notwendige Medikament vorhanden ist.

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Liste der Medikamente, die im Dezember 2007 in das Kinderspital nach Basra geschickt wurden

Liste der Medikamente für die Armenapotheke der chaldäischen Kirche in Basra

Fotos von der Ankunft der Medikamente
 
 

Medizinische Behandlung in Österreich

 
 
Mustafa Hanadi

Am 10. Dezember 2007 sind der 6jährige Mustafa und die 9jährige Hanadi gemeinsam mit ihren Müttern in Wien zur Behandlung eingetroffen. Beide Kinder leiden an schweren, angeborenen Herzfehlern. Sie wurden auf der kinderkardiologischen Station im AKH Wien untersucht und werden im Laufe des Januar 2008 operiert werden. Bei Mustafa handelt es sich um eine sehr schwierige und äußerst risikoreiche Operation. Wir hoffen, dass beide Kinder ihre Chance auf Heilung nützen können.
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Herzkranke Kinder

 
  Im Jahr 2007 konnten wir wesentlich mehr Kindern aus Basra mit angeborenen Herzfehlern eine lebensrettende Operation im Ausland ermöglichen. Dies konnte durch die Zusammenarbeit mit einer französischen, einer schweizerischen und einer deutschen Organisation erzielt werden.

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Fortbildung für irakische Ärzte

 
  Durch die Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen (entstanden durch die wiederholten Vorträge in der Schweiz) konnten wir im Spätherbst 2007 Herrn Dr. F. Abass aus dem Krankenhaus in Qurna, Südirak, eine mehrwöchige Schulung auf dem Gebiet der Echokardiographie (Herzultraschall) im Kantonsspital in Chur ermöglichen. Ein herzliches Danke allen, die dabei mitgeholfen haben, v.a. den Kollegen und Kolleginnen in Chur und der Redaktion von „Zeitfragen“.

Im Januar 2008 wird Herr Dr. A. Ibraheem aus dem Kinderkrankenhaus in Basra zu einer dreimonatigen Schulung in die Universitätsklinik in Freiburg (Deutschland) kommen.
 
 

Presse

 
  Am 20. Juli 2007 erschien ein Artikel über unser Hilfsprojekt in der Zeitschrift "Woman".

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Besuch von Prof. Jenan in Österreich

 
  In der letzten Juliwoche 2007 war Frau Prof. Jenan, Leiterin der Kinderkrebsabteilung in Basra und unsere Projektpartnerin, für einige Tage in Wien zu einem Informationsaustausch. Da die Sicherheitslage im Südirak weiterhin sehr schlecht ist, ist unsererseits eine Reise dorthin nicht möglich. Und so erzählte sie uns ein wenig über ihre Arbeit. Die Kinder in Basra sind schwerst traumatisiert, haben Angstzustände, manche sind aggressiv oder entwickeln autistische Verhaltensweisen. Sie verhalten sich feindlich gegen alle. Die Ärzte fürchten zukünftige Gewalttaten. Sie meinte, wann immer wir die Unterstützung des Kinderspitals einstellen würden, wäre sie gezwungen, die Station zu schließen, da es dann keine Medikamente mehr zur Behandlung der Kinder gäbe. Die Menschen in Österreich könnten leben, sagte sie, die Menschen im Irak wären „Dead man walking“, also lebende Tote.
 
 

Wien wirkt weltweit

 
  Frau Dr. Eva-Maria Hobiger wird am 1. Oktober 2007 um 16.30 Uhr im Wiener Rathaus im Rahmen der Fachtagung "Wien wirkt weltweit" über unsere Arbeit in Basra berichten.
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Fortbildung in Österreich

 
  Die beiden Gastärzte aus dem Kinderspital in Basra haben ihre Schulung Ende Juni in Wien beendet. Nun erreicht uns folgender Brief:

 

 

Kuwait 22. bis 27. März 2007: Medikamente für Basra

 
 

Acht Monate waren vergangen seit unserer letzten Medikamentenhilfslieferung in das Kinderspital in Basra. Die Vorräte an Medikamente für die Kinder waren nahezu alle aufgebraucht.  Gerade rechtzeitig kam daher unsere erneute Hilfslieferung, deren Planung vier Monate in Anspruch nahm. Ihr Wert betrug rund Euro 120.000. Am 22. März 2007 war es wieder so weit: 6 Paletten Medikamente verließen das Lager in Tübingen (Deutschland) und wurden nach Kuwait transportiert, wo sie von Frau Dr. Eva-Maria Hobiger persönlich übernommen wurden. Sie sorgte dort für einen sicheren Weitertransport, außerdem traf sie zwei Ärzte des Kinderspitals in Basra, die es beinahe nicht geschafft hätten, den Irak zu verlassen, da in Basra am Vortag allgemeine Ausgangssperre herrschte. Die schlechte Sicherheitslage im Irak verzögerte auch zunächst den Weitertransport, aber am 31. März 2007 trafen alle Medikamente vollständig und unversehrt im Kinderkrankenhaus in Basra ein und konnten dort von den Ärzten übernommen werden.
Lesen Sie den ganzen Bericht über diese Reise
Sehen Sie das Fotoalbum von März 2007
 

 

Vortragsreihe in der Schweiz

 
 

Vom 7. bis 12. April 2007 fand eine Vortragsreihe an verschiedenen Orten in der Schweiz über unser Hilfsprojekt statt. Frau Dr. Eva-Maria Hobiger und Herr Fritz Edlinger berichteten über die humanitäre und politische Lage im Irak und stellten die Arbeit im Rahmen von „Aladins Wunderlampe“ vor. Zielgruppen waren Ärzte, Lehrer, Krankenschwestern, Schüler und alle Interessierten. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Schweizer Freunden in der Zukunft zum Wohle der kranken irakischen Kinder.
 

 

Fortbildung in Österreich

 
  Am 1. Mai 2007 trafen zwei irakische Kinderärzte aus dem Ibn Ghazwan Mutter & Kind Spital in Basra in Österreich ein. Die beiden werden zwei Monate lang Gelegenheit haben, ihr medizinisches Fachwissen im AKH Wien und im St. Anna Kinderspital zu vertiefen. Aufgrund der jahrelangen Isolation des Irak sowie der derzeitigen schlechten Sicherheitslage besteht ein großes Wissensdefizit unter den Akademikern des Irak. Diese beiden gehören zu den wenigen irakischen Ärzten, die ihr Heimatland nicht verlassen haben, sondern sie sind der Überzeugung, daß ihre kleinen Patienten sie brauchen. Wir geben ihnen nun die Chance, sich hier mehr Fachkenntnisse anzueignen, die sie dann zum Wohle ihrer Patienten in ihrem Krankenhaus in Basra umsetzen können.
 
 

Benefizveranstaltung

 
 

Am 21. und 22. April 2007 organisierten Studenten der AMSA (Austrian Medical Student’s Association) einen Waffelverkauf zu Gunsten von „Aladins Wunderlampe“ im Wiener Allgemeinen Krankenhaus. „SPAR“ stellte die Zutaten zur Verfügung, somit kommt der Erlös von Euro 354,-  zur Gänze unserem Projekt zu Gute.

Wir danken den Studenten von AMSA, SPAR sowie allen Waffelkäufern!

 

Medizinische Behandlung

  Unsere drei herzkranken Kinder, die im Januar d.J. nach Österreich kamen, sind wieder wohlbehalten nach Basra heimgekehrt. Die beiden 2jährigen Mädchen Athra und Naba sowie die 14jährige Fatin haben die Behandlung in Wien bzw. in Graz abgeschlossen. Für sie beginnt ein neues, normales Leben und ihre überglücklichen Familien bedanken sich bei allen, die dabei mitgeholfen haben. Diese Kinder hatten eine Chance, wie sie nur wenige kranke Kinder im Irak heutzutage haben. Wir möchten auch anderen Kindern eine solche Chance bieten, eine Chance auf das Überleben, die sie ohne unsere Hilfe einfach nicht hätten. Leider können wir nicht allen kranken Kindern im Irak helfen, aber wir können vielleicht denen helfen, von deren Schicksal wir erfahren. Von unseren Partnerärzten im Irak und auch von vielen Privatpersonen erhalten wir immer wieder Befunde von Kindern mit der Bitte um eine Behandlung in Österreich. Um diesen Kindern eine Chance zu geben und auch um unsere Hilfe vor Ort fortsetzen zu können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung: Spenden 

Die Behandlung der 14jährigen Rosa in Linz stellte sich als schwieriger heraus, als vorhergesehen wurde. Das Mädchen musste nach mehreren Chemotherapien bereits zweimal operiert werden. Rosa wird noch einige Monate in Österreich bleiben müssen.

 

5. bis 10.Januar 2007: Projektreise nach Damaskus

 

 
Das Ziel dieser Reise war es, einer größeren Gruppe von Kindern mit angeborenen Herzfehlern eine Chance auf eine lebensrettende Operation zu geben. Durch die Zusammenarbeit mit der Caritas Salzburg, der syrischen Organisation Terre des Hommes und der französischen Organisation "Mecenat Chirurgie Cardiac Enfants du Monde" ergab sich die Möglichkeit, ca. 20 irakische Kinder in Frankreich operieren zu lassen. Dazu gab es ein Treffen mit den Vertretern der syrischen und der französischen Organisation, sowie mit einem Arzt aus dem Südirak, der unzählige Kinder kennt, die eine derartige Herzoperation benötigen. Das Projekt bedarf noch einiger Vorbereitung, v.a. aber auch der Finanzierung.

Lesen Sie den ganzen Bericht über diese Reise
 
 

Medikamente für Basra:

 

 
Am 20. Dezember 2006 trafen nach Überwindung einiger Hürden zwei Paletten mit Pentostam zur Behandlung der Tropenerkrankung Kala Azar (eine Spende von Difäm Deutschland) sowie weiteren Medikamenten für die Krebsbehandlung sowie mehr als 600 spezielle Blutbeutel für die Herstellung von Blutplättchenkonzentraten (Spende des Österr. Roten Kreuzes) im Krankenhaus in Basra ein. Die Sicherheit auf der Straße zwischen der kuwaitischen Grenze und Basra ist derzeit sehr schlecht und so mussten wir einige Wochen warten, bis es nun endlich gelang, die Medikamente sicher in das Kinderkrankenhaus zu bringen. Ungefähr 200 kleine Patienten werden mit dieser Menge an „Pentostam“ von ihrer schweren Erkrankung geheilt werden können, andere Kinder, die an Krebs leiden, warteten auch schon sehnsüchtig auf ihre Medikamente.

Weiters hatten wir Ende November die Möglichkeit, ein dringend benötigtes Medikament für drei Kinder, die an einer speziellen Form der Leukämie leiden, direkt nach Basra zu schicken (Wert: Euro 4.000,-)

Für den nächsten großen Medikamententransport stehen wir unter einem großen Zeitdruck – andererseits fehlen dafür noch die Mittel. Die Bestellungen muß ich noch in diesem Jahr machen. Darf ich die Medikamente bestellen, ohne das nötige Geld dafür zu haben?
 
 

Medizinische Behandlung

 
  Am 25. November 2006 später traf die 13jährige Rosa aus Suleimaniya mit ihrem Vater in Wien ein. Sie soll in Linz wegen ihres Knochentumors behandelt werden, in ihrer Heimat hatte man nur eine Amputation eines Beines als einzige Therapie vorgeschlagen.
 
 

Training für das irakische Spitalspersonal:

 
 
Nach etlichen vergeblichen Versuchen in Ägypten, Libanon und in den Emiraten ist es uns nun gelungen, eine Schulung für zwei irakische Pfleger der Neugeborenenstation in Basra im Ausland zu ermöglichen. Die beiden jungen Männer werden Anfang Januar nach Amman (Jordanien) reisen, um dort zwei Monate lang ihr Wissen und pflegerisches Können zu erweitern.
 
 

Kuwait 21. bis 28. Juni 2006 – Hilfe zur Hoffnung, Hilfe zum Leben

 
  Basra seit Ende Mai 2006 im Ausnahmezustand, Chaos und Anarchie – zur gleichen Zeit gibt es praktisch keine Medikamente mehr in „unserem“ Kinderspital. Es mangelt an allem und unsere nächste Hilfslieferung wird dringend erwartet, damit die schwerkranken Kinder weiter behandelt werden können. Die Sicherheitslage in Basra ist so schlecht, dass wir nicht daran denken können, die Medikamente persönlich vor Ort zu bringen. Also wählen wir einen alternativen Weg: Am 23. Juni 2006 fliegen 4 Paletten mit Medikamenten von Deutschland aus nach Kuwait, am nächsten Tag treffen sechs weitere Paletten aus Österreich ein. Der Gesamtwert der Medikamente beträgt Euro 250.000,- Unsere Projektleiterin, Dr. Eva-Maria Hobiger, reist ebenfalls nach Kuwait und holt zwei irakische Ärzte von der irakisch/kuwaitischen Grenze zu Arbeitsgesprächen ab. Wenige Tage später können die Medikamente in Basra, unversehrt und komplett, an die Ärzte übergeben werden. Was so leicht klingt, ist es nicht. Es bedurfte eines großen Organisationsaufwandes, guter Vorbereitung und der tatkräftigen Hilfe unseres großartigen Freundes in Kuwait.
 
Lesen Sie auch...
den Bericht "Hilfe zur Hoffnung, Hilfe zum Leben"
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Sehen Sie die Bilder von unserer Kuwaitreise.
Mehr...
den Kurier-Artikel vom 9.07.2006
Mehr...
den Furche-Artikel vom 27.07.2006
Mehr...
 

Weitere Bitten:

 
  Es gibt noch weitere Probleme, die wir an alle unsere Spender herantragen möchten. Es handelt sich um Anliegen, die wir von den „normalen“ Spenden nicht finanzieren können. Vielleicht gibt es aber jemanden, der diese Anliegen zu den seinen machen möchte:

1. Auf der Kinderkrebsstation arbeiten vier Krankenschwestern bzw. Pfleger, die sehr engagiert in ihrem Beruf sind und die von den Ärzten für ihre Arbeit geschätzt werden. Leider ist das Ansehen und damit auch der Gehalt einer Krankenschwester im Irak nicht besonders hoch, sie können mit ihrem Gehalt kaum für den Familienunterhalt sorgen. Um sie an der Abteilung zu halten und damit die Versorgung der Kinder zu gewährleisten, wäre ihnen mit einer Gehaltsaufbesserung von 50-100 Dollar monatlich sehr geholfen. Wer könnte das – zumindest auf ein Jahr – übernehmen?

2. Innerhalb von einem Jahr möchten wir insgesamt vier Ärzte des Kinderspitals zu einer zwei- oder dreimonatigen Fortbildung in einem Wiener Krankenhaus einladen. Vielleicht gibt es jemanden, der diesen Aspekt unterstützen könnte? Die Kosten für einen Arzt betragen ca. 2.000 Euro.

3. Vielleicht liest dies ein Hotelinhaber in Wien? Unsere Projektpartnerin in Basra, die Ärztin, die die Kinderkrebsstation leitet, hat einen Wunsch, den sie mir anvertraut hat: Sie würde gerne mit ihrer Tochter für ein oder zwei Wochen nach Österreich kommen. Dies möglich zu machen wäre angesichts ihres Einsatzes für die kranken Kinder ein kleines Zeichen der Anerkennung für ihre schwierige Arbeit. Welcher Hotelbesitzer kann ein Zimmer für zwei Wochen gratis zur Verfügung stellen? – nur unter dieser Voraussetzung können wir ihr den Wunsch erfüllen.
 
 

Auszeichnung

 
 

Fr. Dr. Eva-Maria Hobiger erhielt am 12. Januar 2006 das
Silberne Ehrenzeichen der Ärztekammer

für ihre humanitäre Arbeit in Bosnien und im Irak.

 

AN ALLE UNSERE SPENDER IN DEUTSCHLAND !

 
 

Seit langem war geplant, auch in Deutschland einen Verein für „Aladins Wunderlampe“ zu gründen. Nun ist es endlich so weit: „Aladins Wunderlampe Deutschland e.V.“ ist im Vereinsregister eingetragen und wird zukünftig mit uns eng kooperieren, andererseits auch eigenständig für kranke Kinder in Basra tätig sein. Spendenbestätigungen, die in Deutschland steuerlich absetzbar sind, können jederzeit auf Anfrage ausgestellt werden.


Kontakt:
Frau Vera Spiertz oder Herr Jan Wierich

Postanschrift:  Am Bolzplatz 13, D-53229 Bonn

Tel.:  0049 211 83 02 658 (Frau Spiertz)

         0049-178 8239 764 (Herr Wierich)

e-mail: aladin_deutschland@yahoo.de

            hobiger@saar.at

 

Spenden bitte auf folgendes Bankkonto:
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG,  BLZ 38020090, Konto-Nr: 0364524226 lautend auf „Aladins Wunderlampe Deutschland e.V.
   
 

Auszeichnung

 
 

Frau Dr. Eva-Maria Hobiger wurde am 15. Mai 2005 mit der „Europäischen Friedensrose Waldhausen“ ausgezeichnet. Den Preis erhielt sie „wegen ihres außergewöhnlichen Einsatzes für den Frieden und die Gerechtigkeit in dieser Welt“.  Der Preis wurde von Iustitia et Pax (Österreichische bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden) und dem Komitee „Waldhausen Friedensrose“ heuer erstmals verliehen.
 

Trinkwasseraufbereitungsanlage für das Mutter -Kind- Spital in Basra.

 

Unsere Trinkwasseraufbereitungsanlage befindet sich in Basra und ist seit 20. Dezember 2004 in Betrieb. Während unserer Anwesenheit in Basra konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Pro Tag können nun 120 Kubikmeter Wasser gereinigt werden. Lesen Sie mehr ..

Wasser ist Leben – mit dieser Anlage können wir vielen Kindern das Leben erhalten. Der Betrieb der Anlage wird jährlich $ 25.000,- kosten. Das ist viel Geld und wir brauchen Ihre Mithilfe, um dies finanzieren zu können. Schenken Sie sauberes Trinkwasser, schenken Sie Leben, spenden Sie bitte auf eines unserer Konten!
 

You are the visiter No# 

 since 03.05.2005

DANKE

allen unseren Spendern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 30. Juli 2007 hat die internationale Organsiation OXFAM einen Bericht über die humanitäre Lage im Irak herausgegeben, der sehr lesenswert ist.
 
Unter anderem lesen Sie dort:
43 % der irakischen Bevölkerung lebt in extremer Armut
4 Millionen leiden Hunger
Mehr als die Hälfte hat keine Arbeitsstelle
28 % der Kinder sind unterernährt
70 % haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
80 % haben keine Kanalisation

 

Die Damaskusreise - Januar 2007  Mehr...

 

Die Kuwaitreise - März 2006  Mehr...

 

Die Irakreise - August 2005  Mehr...

 

Der Bericht über unsere Irakreise im Dezember 2004

 

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Projektleiterin, Frau Dr. Eva-Maria HOBIGER

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