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Medikamente für die
Kinderspitäler in Basra und Qurna |
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Am
8. Dezember 2009 war ich kurz im Irak, u.zw. in der
irakischen Grenzstadt Safwan. Dort durfte ich zwei
Medikamentenlieferungen an die Ärzte der
Krankenhäuser von Basra und Qurna übergeben. Die
eine wurde finanziert durch die deutsche
Bundesregierung und eine deutsche humanitäre
Organisation, die andere durch „Aladins Wunderlampe“
Österreich und „Aladins Wunderlampe Deutschland“.
Die Medikamente kamen vollzählig und unversehrt in
den Spitälern an, wo man sie schon dringend
erwartete. Denn noch immer werden nur etwa 5% des
tatsächlichen Bedarfes an Medikamenten durch das
irakische Gesundheitsministerium bereitgestellt. Der
Bedarf an Medikamenten gegen Krebs und Infektionen
bei Kindern ist nun in Basra wieder für mindestens
neun Monate gedeckt. Der Gesamtwert der übergebenen
Medikamente betrug Euro 160.000,-
Lesen Sie hier den
Reisebericht.. |
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Einsatz in Damaskus |
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Ein
Ärzteteam vom Wiener Allgemeinen Krankenhaus reiste
vom 9. bis 19. November 2009 nach Damaskus und
operierte dort zehn Kinder mit angeborenen
Herzfehlern. Es waren fünf Kinder aus dem Südirak
und fünf Kinder aus Syrien, die dieser
lebensrettenden Operation unterzogen werden konnten.
Den Kindern geht es allen ausgezeichnet, sie sind
längst wieder zu Hause.
Mehr... |
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Medizinische Behandlung in Österreich |
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Im Jahr 2009 konnten folgende
irakische Kinder in Österreich behandelt werden:
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Ali,
7 Jahre alt: Er litt an einem angeborenen
Herzfehler, wurde erfolgreich in Graz
operiert und konnte bereits nach fünf Wochen
mit seiner Großmutter, die ihn begleitet
hatte, heimreisen. |
Doah,
17 Jahre alt: Das nierenkranke und fast
blinde Mädchen, das zuletzt im Jahr 2005 in
Österreich war, traf ich bei meinem Besuch
in Basra in einem sehr schlechten
Allgemeinzustand an. Wir beschlossen, sie
nochmals nach Österreich zu holen. |
Ghadir,
14 Jahre alt: Das Mädchen litt seit früher
Kindheit an einer chronischen Entzündung der
Lunge, ihm musste ein Lungenlappen
chirurgisch entfernt werden. Ghadir wurde im
Wiener AKH erfolgreich operiert. |
Ahmed,
5 Jahre alt: Er litt an einem angeborenen
Herzfehler. Der Bub wurde im Wiener AKH
erfolgreich operiert und reiste Ende Oktober
heim. |
Nabaa,
5 Jahre alt: Nabaa wurde schon vor nahezu
drei Jahren in Graz erstmals wegen ihres
schweren angeborenen Herzfehlers operiert.
Nun soll die zweite Operation erfoglen. |
Fatima,
2 Jahre alt: Sie wird Anfang Dezember nach
Wien kommen. Das kleine Mädchen leidet an
einer angeborenen "Ptosis" = Senkung der
Augenlider - kein kosmetisches Problem, denn
die Pupille ist teilweise abgedeckt und so
droht dem Kind der Verlust des Sehvermögens.
Sie wird im Wilhelminenspital in Wien
operiert werden. |
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Im Jahr 2009 konnten durch die Zusammenarbeit
mit anderen Organisationen weitere irakische Kinder
mit angeborenen Herzfehlern in Europa operiert
werden:
12 Kinder in Frankreich
8 Kinder in der Schweiz
2 Kinder in Deutschland |
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Fortbildung für irakische Ärzte in Europa |
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Durch die Zusammenarbeit mit Kollegen in Deutschland
war es auch in diesem Jahr zwei Ärzten aus dem Irak
möglich, jeweils eine zweimonatige Fortbildung in
Europa absolvieren:
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Dr. Firas war an der
Kardiologischen Klinik der Universität
Heidelberg |
Dr.
Nehad an der Kinderonkologischen Abteilung
der Universität Freiburg |
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Reise in den Irak: 3. – 10.5.2009 |
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Nach
nahezu vier Jahren konnte ich wieder Basra besuchen.
Anlass war der erste medizinische Kongress, der im
Irak nach dem letzten Krieg veranstaltet wurde und
zugleich auch der erste mit internationaler
Beteiligung: 9 Japaner, 4 Amerikaner und ich nahmen
daran teil. Für mich war es vor allem eine
Möglichkeit, mir über die Lebensumstände der Iraker
heute einen Eindruck zu verschaffen. Leider muss ich
sagen, dieser Eindruck war ernüchternd: viel hat
sich nicht geändert in diesen Jahren. Ich werde bald
einen detaillierten Bericht dazu verfassen.
Ein schönes Erlebnis war eine Darbietung von
geheilten krebskranken Kindern im Rahmen des
Kongresses: ihr Lied von der Hoffnung und vom Leben
überstrahlte die negativen Stimmungen und war der
lebende Beweis für die Bedeutung unserer gemeinsamen
Arbeit der letzten Jahre.
Lesen Sie hier den
Reisebericht.. |
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Medizinische Behandlung in Österreich |
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Am
1. Dezember 2008 traf das siebenjährige Mädchen
Zainab gemeinsam
mit seiner Mutter in Wien ein. Das Kind litt an
einem angeborenen Herzfehler, der im Wiener AKH
erfolgreich korrigiert werden konnte. Bereits am 15.
Dezember 2008 konnten Zainab und ihre Mutter –
gemeinsam mit Sara und ihrem Vater - die Heimreise
nach Basra antreten.
Das Bild zeigt die beiden Mädchen vor dem Abflug am
Flughafen Wien-Schwechat. |
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Medikamente für die Kinderspitäler in
Basra und Qurna |
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Am
18. November 2008 durfte ich in der irakischen
Grenzstadt Safwan eine große Medikamentenlieferung
(finanziert durch die deutsche Bundesregierung und
eine deutsche humanitäre Organisation) an die Ärzte
der beiden Spitäler übergeben. Die Medikamente kamen
vollzählig und unversehrt in den Spitälern an. Damit
ist der Medikamentenbedarf für das nächste halbe
Jahr gedeckt.
Das Österreichische Außenministerium spendete
ebenfalls Medikamente für das Kinderspital in Basra,
die auch im November 2008 nach Basra geschickt
werden konnten. |
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Karar (11), Ali (3) und Zahraa (3) waren von Juni
bis September 2008 in Genf zur Herzoperation. Alle
drei konnten erfolgreich behandelt werden und
kehrten danach in ihre Heimat zurück. Die Kosten
ihrer Behandlung trägt die Schweizer Organisation
Terre des hommes. Ende November 2009 flogen vier
Kinder aus Basra nach Frankreich zur Herzoperation:
Abbas (3) Karar (1) Hassan (7) und Shahad (1) wurden
im Dezember operiert. Die Kosten der Behandlung
dieser Kinder werden gemeinsam von der französischen
Organisation „Mecenat de chirurgie“ und uns
getragen.
In den ersten Januartagen 2009 flogen die beiden
Kinder Hussein (3) und Karar H. (1) nach Deutschland
zur Operation. Ihre Behandlung wird von der
Meise-Stiftung und mehreren Spendern in Deutschland
finanziert. Bilder |
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Medizinische Behandlung in Österreich |
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Dr. A, 39 Jahre alt, ist einer unserer ersten
Projektpartner im Kinderspital in Basra. Vor allem
ihm ist es zu verdanken, dass das Spital im Jahr
2003 von den Plünderern verschont wurde, gemeinsam
mit anderen Kollegen bewachte er wochenlang rund um
die Uhr die Eingänge des Krankenhauses. Seit zwei
Jahren ist er wegen einer Wirbelsäulenerkrankung
berufsunfähig und leidet unter unvorstellbaren
Schmerzen. Es ist uns gelungen, für ihn einen
Rehabilitationsaufenthalt in Wien zu ermöglichen und
wir hoffen, dass der einst so engagierte Kinderarzt
nach dem Aufenthalt in Österreich wieder in seinen
Beruf zurückkehren kann. Sein Engagement und seine
ärztliche Erfahrung würden in Basra so dringend
gebraucht werden. |
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Medizinische Behandlung in Österreich |
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 Anfang
September 2008 trafen die nun vierjährige Mariana
und die fünfjährige Ola zur Behandlung in Österreich
ein. Mariana hatte vor drei Jahren einen
Herzschrittmacher erhalten, der nun eingehend
überprüft werden musste. Das Kind konnte nach 10
Tagen mit seinem Vater wieder nach Hause reisen.
Ola wurde in der Landeskinderklinik in Linz
aufgenommen. Ihr Fall war weit komplizierter.
Lesen Sie hier |
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Fortbildung für irakische Ärzte in Europa |
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Mehreren
Freunden in der Schweiz ist es zu danken, dass der
Kinderarzt, Dr. A. aus Basra, einige Wochen zur
Fortbildung im Kantonsspital Chur verbringen konnte.
Während dieser Zeit konnte er wichtige Kenntnisse
über den medizinischen Fortschritt auf dem Gebiet
der Neonatologie erwerben.
I |
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Medikamente für das Kinderspital in Basra
und für die Armenapotheke |
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Im Oktober wird eine große Medikamentenlieferung
nach Basra geschickt werden. Um die Zeit bis dahin
zu überbrücken, wurde eine „Zwischenlieferung“
notwendig, da manche Medikamente im Spital bereits
ausgegangen waren. Um eine kontinuierliche
Behandlung der Kinder zu ermöglichen, haben wir
daher Medikamente im Wert von Euro 40.000 nach Basra
geschickt. Am 4. August 2008 sind diese vollzählig
in Basra angekommen.. |
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Bereits
seit 30. Juni 2008 ist Sara, unser Mädchen mit den
„Glasknochen“, wieder in Österreich. Dem
Orthopädischen Spital Speising ist es zu danken,
dass das Kind wieder in Wien behandelt werden kann.
Sie wurde Mitte Juli bereits operiert und muss nun
wieder acht Wochen Liegegips ertragen. Wie immer,
nützt Sara diese Zeit, um Deutsch zu lernen und sie
fungiert bereits recht erfolgreich als Dolmetsch für
ihren Vater.
Im September werden zwei weitere Kinder nach
Österreich zur Behandlung kommen. |
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Dr. Eva-Maria Hobiger erhält hohen
päpstlichen Orden |
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Die
Leiterin des Irakprojektes von Aladins Wunderlampe, Dr. Eva-Maria
Hobiger, ist von Papst Benedikt XVI. zur
„Dame des Gregoriusordens“ ernannt worden. Im Rahmen
eines Festaktes im Erzbischöflichen Palais erhielt
Dr. Hobiger am 13.6. aus den Händen von Kardinal Dr.
Christoph Schönborn diese hohe kirchliche
Auszeichnung.
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Besuch von Prof. Jenan Hassan in Wien |
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Auf Einladung unserer Gesellschaft befand sich Frau
Dr. Jenan Hassan, die Leiterin der Kinderonkologie
in Basra vom 19. bis 27. Mai 2008 auf Besuch in
Wien.
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IShakir (5), Ali (4), Zahraa
(6), Baker (7) und Mohammed (15) –
alle aus der Region Basra, waren heuer zwischen
Januar und Mai in Frankreich zur Herzoperation. Bei
allen Kindern verlief die Operation erfolgreich und
alle fünf sind bereits wieder zu Hause.
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Fortbildung für irakische Ärzte in Europa |
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Dank
der Initiative von Freunden in Deutschland, konnte
ein junger Kinderarzt, Dr. Ahmed, aus Basra, drei
Monate lang an der Universitätsklinik in
Freiburg/Breisgau, seine Kenntnisse in der
Behandlung von kindlichen Krebserkrankungen
vertiefen. Es war für ihn eine sehr interessante und
lehrreiche Zeit, und er kehrte Ende April 2008 mit
vielen Ideen zur Verbesserung der
Behandlungssituation der Kinder in seinem
Krankenhaus nach Basra zurück.
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Medizinische Behandlung in Österreich |
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Am 10. Dezember 2007 sind der 6jährige Mustafa
und die 9jährige Hanadi gemeinsam mit ihren Müttern
in Wien zur Behandlung eingetroffen. Beide Kinder
leiden an schweren, angeborenen Herzfehlern. Sie
wurden auf der kinderkardiologischen Station im AKH
Wien untersucht und werden im Laufe des Januar 2008
operiert werden. Bei Mustafa handelt es sich um eine
sehr schwierige und äußerst risikoreiche Operation.
Wir hoffen, dass beide Kinder ihre Chance auf
Heilung nützen können.
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Im Jahr 2007 konnten wir wesentlich mehr Kindern aus
Basra mit angeborenen Herzfehlern eine
lebensrettende Operation im Ausland ermöglichen.
Dies konnte durch die Zusammenarbeit mit einer
französischen, einer schweizerischen und einer
deutschen Organisation erzielt werden.
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Durch die Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen
(entstanden durch die wiederholten Vorträge in der
Schweiz) konnten wir im Spätherbst 2007 Herrn Dr. F.
Abass aus dem Krankenhaus in Qurna, Südirak, eine
mehrwöchige Schulung auf dem Gebiet der
Echokardiographie (Herzultraschall) im Kantonsspital
in Chur ermöglichen. Ein herzliches Danke allen, die
dabei mitgeholfen haben, v.a. den Kollegen und
Kolleginnen in Chur und der Redaktion von
„Zeitfragen“.
Im Januar 2008 wird Herr Dr. A. Ibraheem aus dem
Kinderkrankenhaus in Basra zu einer dreimonatigen
Schulung in die Universitätsklinik in Freiburg
(Deutschland) kommen.
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Am 20. Juli 2007 erschien ein Artikel über unser
Hilfsprojekt in der Zeitschrift "Woman".
Lesen Sie den Artikel
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In der letzten Juliwoche 2007 war Frau Prof. Jenan,
Leiterin der Kinderkrebsabteilung in Basra und
unsere Projektpartnerin, für einige Tage in Wien zu
einem Informationsaustausch. Da die Sicherheitslage
im Südirak weiterhin sehr schlecht ist, ist
unsererseits eine Reise dorthin nicht möglich. Und
so erzählte sie uns ein wenig über ihre Arbeit. Die
Kinder in Basra sind schwerst traumatisiert, haben
Angstzustände, manche sind aggressiv oder entwickeln
autistische Verhaltensweisen. Sie verhalten sich
feindlich gegen alle. Die Ärzte fürchten zukünftige
Gewalttaten. Sie meinte, wann immer wir die
Unterstützung des Kinderspitals einstellen würden,
wäre sie gezwungen, die Station zu schließen, da es
dann keine Medikamente mehr zur Behandlung der
Kinder gäbe. Die Menschen in Österreich könnten
leben, sagte sie, die Menschen im Irak wären „Dead
man walking“, also lebende Tote.
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Frau Dr. Eva-Maria Hobiger wird am 1. Oktober 2007
um 16.30 Uhr im Wiener Rathaus im Rahmen der
Fachtagung "Wien wirkt weltweit" über unsere Arbeit
in Basra berichten.
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Kuwait 22. bis 27. März 2007:
Medikamente für Basra |
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Acht
Monate waren vergangen seit unserer letzten
Medikamentenhilfslieferung in das Kinderspital in
Basra. Die Vorräte an Medikamente für die Kinder
waren nahezu alle aufgebraucht. Gerade rechtzeitig
kam daher unsere erneute Hilfslieferung, deren
Planung vier Monate in Anspruch nahm. Ihr Wert
betrug rund Euro 120.000. Am 22. März 2007 war es
wieder so weit: 6 Paletten Medikamente verließen das
Lager in Tübingen (Deutschland) und wurden nach
Kuwait transportiert, wo sie von Frau Dr. Eva-Maria
Hobiger persönlich übernommen wurden. Sie sorgte
dort für einen sicheren Weitertransport, außerdem
traf sie zwei Ärzte des Kinderspitals in Basra, die
es beinahe nicht geschafft hätten, den Irak zu
verlassen, da in Basra am Vortag allgemeine
Ausgangssperre herrschte. Die schlechte
Sicherheitslage im Irak verzögerte auch zunächst den
Weitertransport, aber am 31. März 2007 trafen alle
Medikamente vollständig und unversehrt im
Kinderkrankenhaus in Basra ein und konnten dort von
den Ärzten übernommen werden.
Lesen Sie den ganzen
Bericht über diese Reise
Sehen Sie das Fotoalbum
von März 2007
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Vom
7. bis 12. April 2007 fand eine Vortragsreihe an
verschiedenen Orten in der Schweiz über unser
Hilfsprojekt statt. Frau Dr. Eva-Maria Hobiger und
Herr Fritz Edlinger berichteten über die humanitäre
und politische Lage im Irak und stellten die Arbeit
im Rahmen von „Aladins Wunderlampe“ vor. Zielgruppen
waren Ärzte, Lehrer, Krankenschwestern, Schüler und
alle Interessierten. Wir hoffen auf eine gute
Zusammenarbeit mit unseren Schweizer Freunden in der
Zukunft zum Wohle der kranken irakischen Kinder.
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Fortbildung in
Österreich |
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Am 1. Mai 2007 trafen zwei irakische Kinderärzte aus
dem Ibn Ghazwan Mutter & Kind Spital in Basra in
Österreich ein. Die beiden werden zwei Monate lang
Gelegenheit haben, ihr medizinisches Fachwissen im
AKH Wien und im St. Anna Kinderspital zu vertiefen.
Aufgrund der jahrelangen Isolation des Irak sowie
der derzeitigen schlechten Sicherheitslage besteht
ein großes Wissensdefizit unter den Akademikern des
Irak. Diese beiden gehören zu den wenigen irakischen
Ärzten, die ihr Heimatland nicht verlassen haben,
sondern sie sind der Überzeugung, daß ihre kleinen
Patienten sie brauchen. Wir geben ihnen nun die
Chance, sich hier mehr Fachkenntnisse anzueignen,
die sie dann zum Wohle ihrer Patienten in ihrem
Krankenhaus in Basra umsetzen können.
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Am 21. und 22. April 2007
organisierten Studenten der AMSA (Austrian Medical
Student’s Association) einen Waffelverkauf zu
Gunsten von „Aladins Wunderlampe“ im Wiener
Allgemeinen Krankenhaus. „SPAR“ stellte die Zutaten
zur Verfügung, somit kommt der Erlös von Euro 354,-
zur Gänze unserem Projekt zu Gute.
Wir danken den Studenten von
AMSA, SPAR sowie allen Waffelkäufern!
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Unsere drei herzkranken Kinder, die im Januar d.J. nach Österreich kamen, sind
wieder wohlbehalten nach Basra heimgekehrt. Die beiden 2jährigen Mädchen
Athra
und Naba sowie die 14jährige
Fatin haben die Behandlung in Wien bzw. in Graz
abgeschlossen. Für sie beginnt ein neues, normales Leben und ihre
überglücklichen Familien bedanken sich bei allen, die dabei mitgeholfen haben.
Diese Kinder hatten eine Chance, wie sie nur wenige kranke Kinder im Irak
heutzutage haben. Wir möchten auch anderen Kindern eine solche Chance bieten,
eine Chance auf das Überleben, die sie ohne unsere Hilfe einfach nicht hätten.
Leider können wir nicht allen kranken Kindern im Irak helfen, aber wir können
vielleicht denen helfen, von deren Schicksal wir erfahren. Von unseren
Partnerärzten im Irak und auch von vielen Privatpersonen erhalten wir immer
wieder Befunde von Kindern mit der Bitte um eine Behandlung in Österreich. Um
diesen Kindern eine Chance zu geben und auch um unsere Hilfe vor Ort fortsetzen
zu können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung:
Spenden
Die Behandlung der
14jährigen Rosa in Linz stellte sich als schwieriger heraus, als vorhergesehen
wurde. Das Mädchen musste nach mehreren Chemotherapien bereits zweimal operiert
werden. Rosa wird noch einige Monate in Österreich bleiben müssen. |
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5. bis 10.Januar 2007:
Projektreise nach Damaskus |
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Das
Ziel dieser Reise war es, einer größeren
Gruppe von Kindern mit angeborenen
Herzfehlern eine Chance auf eine
lebensrettende Operation zu geben. Durch die
Zusammenarbeit mit der Caritas Salzburg, der
syrischen Organisation Terre des Hommes und
der französischen Organisation "Mecenat
Chirurgie Cardiac Enfants du Monde" ergab
sich die Möglichkeit, ca. 20 irakische
Kinder in Frankreich operieren zu lassen.
Dazu gab es ein Treffen mit den Vertretern
der syrischen und der französischen
Organisation, sowie mit einem Arzt aus dem
Südirak, der unzählige Kinder kennt, die
eine derartige Herzoperation benötigen. Das
Projekt bedarf noch einiger Vorbereitung,
v.a. aber auch der Finanzierung.
Lesen Sie den ganzen
Bericht über diese Reise
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Am 20. Dezember 2006 trafen nach Überwindung
einiger Hürden zwei Paletten mit Pentostam
zur Behandlung der Tropenerkrankung Kala
Azar (eine Spende von Difäm Deutschland)
sowie weiteren Medikamenten für die
Krebsbehandlung sowie mehr als 600 spezielle
Blutbeutel für die Herstellung von
Blutplättchenkonzentraten (Spende des Österr.
Roten Kreuzes) im Krankenhaus in Basra ein.
Die Sicherheit auf der Straße zwischen der
kuwaitischen Grenze und Basra ist derzeit
sehr schlecht und so mussten wir einige
Wochen warten, bis es nun endlich gelang,
die Medikamente sicher in das
Kinderkrankenhaus zu bringen. Ungefähr 200
kleine Patienten werden mit dieser Menge an
„Pentostam“ von ihrer schweren Erkrankung
geheilt werden können, andere Kinder, die an
Krebs leiden, warteten auch schon
sehnsüchtig auf ihre Medikamente.
Weiters hatten wir Ende November die
Möglichkeit, ein dringend benötigtes
Medikament für drei Kinder, die an einer
speziellen Form der Leukämie leiden, direkt
nach Basra zu schicken (Wert: Euro 4.000,-)
Für den nächsten großen
Medikamententransport stehen wir unter einem
großen Zeitdruck – andererseits fehlen dafür
noch die Mittel. Die Bestellungen muß ich
noch in diesem Jahr machen. Darf ich die
Medikamente bestellen, ohne das nötige Geld
dafür zu haben?
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Am 25. November 2006 später traf die 13jährige
Rosa aus Suleimaniya mit ihrem Vater in Wien ein.
Sie soll in Linz wegen ihres Knochentumors behandelt
werden, in ihrer Heimat hatte man nur eine
Amputation eines Beines als einzige Therapie
vorgeschlagen.
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Training für das
irakische Spitalspersonal: |
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Nach etlichen vergeblichen Versuchen in
Ägypten, Libanon und in den Emiraten ist es
uns nun gelungen, eine Schulung für zwei
irakische Pfleger der Neugeborenenstation in
Basra im Ausland zu ermöglichen. Die beiden
jungen Männer werden Anfang Januar nach
Amman (Jordanien) reisen, um dort zwei
Monate lang ihr Wissen und pflegerisches
Können zu erweitern.
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Kuwait 21. bis 28.
Juni 2006 – Hilfe zur Hoffnung, Hilfe zum
Leben |
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Basra
seit Ende Mai 2006 im Ausnahmezustand, Chaos und
Anarchie – zur gleichen Zeit gibt es praktisch keine
Medikamente mehr in „unserem“ Kinderspital. Es
mangelt an allem und unsere nächste Hilfslieferung
wird dringend erwartet, damit die schwerkranken
Kinder weiter behandelt werden können. Die Sicherheitslage in Basra ist so schlecht, dass wir
nicht daran denken können, die Medikamente
persönlich vor Ort zu bringen. Also wählen wir einen
alternativen Weg: Am 23. Juni 2006 fliegen 4
Paletten mit Medikamenten von Deutschland aus nach
Kuwait, am nächsten Tag treffen sechs weitere
Paletten aus Österreich ein. Der Gesamtwert der
Medikamente beträgt Euro 250.000,- Unsere
Projektleiterin, Dr. Eva-Maria Hobiger, reist
ebenfalls nach Kuwait und holt zwei irakische Ärzte
von der irakisch/kuwaitischen Grenze zu
Arbeitsgesprächen ab. Wenige Tage später können die
Medikamente in Basra, unversehrt und komplett, an
die Ärzte übergeben werden. Was so leicht klingt,
ist es nicht. Es bedurfte eines großen
Organisationsaufwandes, guter Vorbereitung und der
tatkräftigen Hilfe unseres großartigen Freundes in
Kuwait.
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Lesen Sie auch... |
den Bericht "Hilfe
zur Hoffnung, Hilfe zum Leben"
Mehr... |
Sehen Sie die
Bilder von unserer Kuwaitreise.
Mehr... |
den
Kurier-Artikel vom 9.07.2006
Mehr... |
den
Furche-Artikel vom 27.07.2006
Mehr... |
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Es gibt noch weitere Probleme, die wir an alle
unsere Spender herantragen möchten. Es handelt sich
um Anliegen, die wir von den „normalen“ Spenden
nicht finanzieren können. Vielleicht gibt es aber
jemanden, der diese Anliegen zu den seinen machen
möchte:
1. Auf der Kinderkrebsstation arbeiten vier
Krankenschwestern bzw. Pfleger, die sehr engagiert
in ihrem Beruf sind und die von den Ärzten für ihre
Arbeit geschätzt werden. Leider ist das Ansehen und
damit auch der Gehalt einer Krankenschwester im Irak
nicht besonders hoch, sie können mit ihrem Gehalt
kaum für den Familienunterhalt sorgen. Um sie an der
Abteilung zu halten und damit die Versorgung der
Kinder zu gewährleisten, wäre ihnen mit einer
Gehaltsaufbesserung von 50-100 Dollar monatlich sehr
geholfen. Wer könnte das – zumindest auf ein Jahr –
übernehmen?
2. Innerhalb von einem Jahr möchten wir insgesamt
vier Ärzte des Kinderspitals zu einer zwei- oder
dreimonatigen Fortbildung in einem Wiener
Krankenhaus einladen. Vielleicht gibt es jemanden,
der diesen Aspekt unterstützen könnte? Die Kosten
für einen Arzt betragen ca. 2.000 Euro.
3. Vielleicht liest dies ein Hotelinhaber in Wien?
Unsere Projektpartnerin in Basra, die Ärztin, die
die Kinderkrebsstation leitet, hat einen Wunsch, den
sie mir anvertraut hat: Sie würde gerne mit ihrer
Tochter für ein oder zwei Wochen nach Österreich
kommen. Dies möglich zu machen wäre angesichts ihres
Einsatzes für die kranken Kinder ein kleines Zeichen
der Anerkennung für ihre schwierige Arbeit. Welcher
Hotelbesitzer kann ein Zimmer für zwei Wochen gratis
zur Verfügung stellen? – nur unter dieser
Voraussetzung können wir ihr den Wunsch erfüllen.
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Auszeichnung |
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 Fr. Dr. Eva-Maria Hobiger erhielt am 12. Januar
2006 das Silberne Ehrenzeichen der Ärztekammer für ihre humanitäre Arbeit in Bosnien und im
Irak. |
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AN ALLE UNSERE SPENDER IN DEUTSCHLAND ! |
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Seit langem war geplant, auch in
Deutschland einen Verein für „Aladins
Wunderlampe“ zu gründen. Nun ist es
endlich so weit: „Aladins Wunderlampe
Deutschland e.V.“ ist im Vereinsregister
eingetragen und wird zukünftig mit uns
eng kooperieren, andererseits auch
eigenständig für kranke Kinder in Basra
tätig sein. Spendenbestätigungen, die in
Deutschland steuerlich absetzbar
sind, können jederzeit auf Anfrage
ausgestellt werden.
Kontakt:
Frau Vera Spiertz oder Herr Jan Wierich
Postanschrift:
Am Bolzplatz 13, D-53229 Bonn
Tel.:
0049 211 83 02 658 (Frau Spiertz)
0049-178 8239 764 (Herr Wierich)
e-mail:
aladin_deutschland@yahoo.de
hobiger@saar.at
Spenden bitte auf folgendes Bankkonto: Bayerische Hypo- und Vereinsbank
AG, BLZ 38020090, Konto-Nr: 0364524226 lautend auf „Aladins Wunderlampe
Deutschland e.V. |
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Frau Dr. Eva-Maria Hobiger wurde am 15. Mai 2005 mit der
„Europäischen Friedensrose Waldhausen“ ausgezeichnet. Den Preis erhielt sie
„wegen ihres außergewöhnlichen Einsatzes für den Frieden und die Gerechtigkeit
in dieser Welt“. Der Preis wurde von Iustitia et Pax (Österreichische
bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden) und dem Komitee
„Waldhausen Friedensrose“ heuer erstmals verliehen. |
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Unsere
Trinkwasseraufbereitungsanlage befindet sich in Basra und ist seit 20.
Dezember 2004 in Betrieb. Während unserer Anwesenheit in Basra konnten
die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Pro Tag können nun 120
Kubikmeter Wasser gereinigt werden. Lesen Sie
mehr .. Wasser ist Leben – mit dieser Anlage können
wir vielen Kindern das Leben erhalten. Der Betrieb der Anlage wird
jährlich $ 25.000,- kosten. Das ist viel Geld und wir brauchen Ihre
Mithilfe, um dies finanzieren zu können. Schenken Sie sauberes
Trinkwasser, schenken Sie Leben, spenden
Sie bitte auf eines unserer Konten! |
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You are the visiter No#
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since 03.05.2005 |
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