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Name : |
Doah |
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Alter : |
14 Jahre |
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Krankheit : |
Chronisches Nierenversagen |
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Spital in Österreich: |
Universitätsklinik für
Kinderheilkunde, Innsbruck |
Die
14jährige Doah lernte ich im Kinderkrankenhaus Basra kennen und ihre
Geschichte ist nur ein Beispiel der „verlorenen Generation“ Iraks der
letzen 15 Jahre. Doahs Mutter war in der Frühschwangerschaft, als der
Golfkrieg 1991 tobte. Wer vermag zu sagen, welche Auswirkungen das
hatte? Jedenfalls wurde Doah mit einem angeborenen grünen Star beidseits
geboren. Wäre Doah in Österreich zur Welt gekommen, so wäre sie kurze
Zeit später operiert worden und verfügte heute über zwei gesunde Augen
mit normaler Sehkraft. Doah aber wurde 1991 im Irak geboren – und das
ist der Grund, warum sie heute blind ist. Unzureichende medizinische
Versorgung kosteten ihr das Augenlicht (auf einem Auge sieht sie noch
schemenhaft). Damit aber noch nicht genug: Doah hatte noch eine andere
angeborene Störung, die im Irak nicht diagnostiziert werden konnte: eine
sog. Neurogene Blasenentleerungsstörung und diese verursachte die
Tatsache, dass Doahs Nieren zerstört wurden und heute nur mehr 10 %
ihrer normalen Leistung bringen. Das aber bedeutet – unter irakischen
Verhältnissen – dass sie innerhalb der nächsten Monate sterben würde.
Doah traf am 14. Jänner 2006 mit ihrem Vater in Österreich ein und das
Mädchen wurde an der Universitätsklinik Innsbruck durchuntersucht. Nach
kurzem war klar, dass nur eine Nierentransplantation das Leben des
Mädchens retten kann. Eine Dialyse ist in Basra unter den derzeitigen
Verhältnissen undurchführbar.
Diese Operation kostet in Österreich ca. Euro 30.000,- Eine Menge Geld –
aber zuviel für ein Menschenleben??? Innerhalb kürzester Zeit waren Euro
20.000 verfügbar und am letzten Tag, den Doah in Innsbruck verbrachte,
geschah das Wunder: Ein großherziger Einzelspender sagte die restliche
Summe von Euro 10.000 zu (Er weiß aus eigener Erfahrung, was es
bedeutet, ein krankes Kind zu haben).
Doah reist mit ihrem Vater am 23. Februar 2006 heim. Es gilt, einen
Spender aus der Familie zu finden, der bereit ist, dem Mädchen eine
Niere zu geben. Leider kommen beide Eltern aufgrund unterschiedlicher
Blutgruppen nicht in Frage und die beiden Geschwister Doahs sind noch
Kinder. Sobald dieses Problem gelöst ist, soll Doah zurück nach
Österreich zur Operation kommen. Wir werden weiter über Doah berichten.
Wir danken:
- Dem Vorstand der Universitätsklinik Innsbruck, Herrn Prof. Zimmerhackl
und seinem Team.
- Der Tilak für die Kostenübernahme
- Austrian Airlines (für die Flugtickets)
- Unserem Helfer und Dolmetsch, Herrn Amir , in Innsbruck
- Unseren beiden Helfern Ilse und Werner in Damaskus
- Allen Spendern, die das Geld für die lebensrettende Operation zur
Verfügung stellten
- Den Pharmafirmen für die Überlassung der Medikamente |