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Fotoalbum |
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Bilder aus Basra |
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Basra, 560 km südlich von Bagdad gelegen, wurde früher einmal das „Venedig des
Ostens“ genannt. Der Autor von „Tausend und eine Nacht“ lässt Sindbad, den Seefahrer, von hier zu seinen abenteuerlichen Reisen aufbrechen. Hier liegen die
größten Erdölfelder des Irak und trotzdem ist Basra eine total verarmte
Stadt.Sehen Sie hier einige Impressionen aus Basra: |
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Kinder klagen an... |
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Die meisten der Kinder, die auf dieser
Seite abgebildet sind, leben nicht mehr. Sie sind gestorben, während
ein unmenschliches Sanktionsrecht den Import von lebenswichtigen
medizinischen Geräten verboten hat oder weil den früheren Politikern
des Landes die Rüstung wichtiger war als die Behandlung von
krebskranken Kindern oder weil gegen ihr Heimatland Krieg geführt
wurde. Sie sind gestorben, während wir um Importgenehmigungen
kämpften. Sie sind gestorben, weil ihnen die Behandlung verweigert
wurde, sie sind gestorben, weil sie ihr Heimatland nicht verlassen
konnten. Wir haben sie kennen gelernt und wir haben für sie gekämpft
und wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass in Zukunft nie
wieder schwerkranke Kinder zum Opfer der Politik werden. |
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November 2003 |
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Hier sehen Sie einige
Eindrücke von unserer Irakreise
(9. bis 28. November 2003):
Bilder vom Ankunft unserer Hilfsgüter, von unseren Arbeiten vor Ort, vom
jetzigen Zustand der Krankenzimmer, von den Kindern sowie von einigen
Straßenszenen.
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Juni 2004 |
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Hier sehen Sie einige
Bilder von den kleinen Patienten der
Kinderkrebsabteilung in Basra, von der
Entladung unserer Hilfsgüter, von der
Installation der Geräte, vom Zustand
"unserer" renovierten Abteilung, der Arbeit
in der Blutbank, der Vorbereitung für die
Wasseraufbereitungsanlage, aber auch vom
schlechten Zustand der Frühgeburtenabteilung
des gleichen Krankenhauses, wo noch viel
Arbeit auf uns wartet - und zwei Bilder vom
Zustand der Straßen in Basra. |
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Dezember 2004 |
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Vom 6. bis 13. Dezember 2004 waren wir (DI Bashar Hindo und Dr. Eva-Maria
Hobiger) wieder im Irak. Leider war unsere Bewegungsfreiheit aufgrund der
schlechten Sicherheitslage sehr eingeschränkt, Fotografieren auf der Strasse ist
derzeit praktisch unmöglich. Sehen Sie trotzdem einige aktuelle Fotos von den
kranken Kindern und von der Ankunft unserer Hilfsgüter. |
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August 2005 |
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Unter schwierigen
Sicherheitsbedingungen ist es uns gelungen,
eine große Hilfslieferung, die von der
Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland zur
Verfügung gestellt wurde, in das
Kinderspital nach Basra zu bringen -
Medikamente, die das Leben bedeuten für die
schwerkranken Kinder. Sehen Sie einige
Bilder von "unseren" kleinen Patienten und
von der Ankunft der Hilfsgüter. |
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März 2006 |
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Ein Hilfsprojekt im Irak
durchzuführen ist unter den gegebenen Umständen wirklich keine
leichte Aufgabe, es ist daher verständlich, dass es dabei auch
immer wieder einmal zu Verzögerungen kommen muss. Auch unsere
Kuwaitreise fand später als geplant statt. Im November 2005
hatten wir verschiedene medizinische Geräte in Kuwait bestellt,
jetzt war es endlich soweit, dass sie nach Basra geschickt
werden sollten. |
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Juni 2006 |
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Basra
seit Ende Mai 2006 im Ausnahmezustand, Chaos und
Anarchie – zur gleichen Zeit gibt es praktisch keine
Medikamente mehr in „unserem“ Kinderspital. Es
mangelt an allem und unsere nächste Hilfslieferung
wird dringend erwartet, damit die schwerkranken
Kinder weiter behandelt werden können. Die Sicherheitslage in Basra ist so schlecht, dass wir
nicht daran denken können, die Medikamente
persönlich vor Ort zu bringen. Also wählen wir einen
alternativen Weg: Am 23. Juni 2006 fliegen 4
Paletten mit Medikamenten von Deutschland
aus nach Kuwait, am nächsten Tag treffen
sechs weitere Paletten aus Österreich ein.
Einige Tage später können die Hilfsgüter auf
sicherem Weg nach Basra gebracht werden. |
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März 2007 |
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Der Irak versinkt in einem immer
größeren Chaos und die Verzweiflung der
Menschen treibt immer mehr in die Flucht.
Jordanien, das bis Jahresbeginn keine Visa
von den Irakern forderte, hat seine Grenze
vor den Flüchtlingsströmen verschlossen,
750.000 Irakern gelang die Flucht dorthin.
Jetzt bleibt nur mehr ein einziges Land,
wohin Iraker ohne Visum einreisen können und
das ist Syrien. Dort sollen sich 1-2
Millionen Iraker befinden und täglich werden
es mehr, monatlich fliehen 30.000 Iraker
nach Syrien. |
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Dezember 2007 |
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Am
2. Januar 2008 sind nach Überwindung zahlreicher
Schwierigkeiten an der irakischen Grenze unsere
Medikamente im Wert von mehr als Euro 150.000
vollständig und unversehrt im Kinderspital in Basra
eingetroffen. Dort wurden diese Medikamente seit
Wochen sehnlichst erwartet, da viele Medikamente
nicht mehr vorrätig waren. Vor allem die Kinder, die
an Kala Azar erkrankt waren, wurden noch am gleichen
Tag behandelt. . |
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