Name : Zainab

 Alter : 14 Jahre
 Krankheit : Takayasu Arteriitis (Autoimmunerkrankung der Blutgefäße)
 Spital in Österreich: Universitätsklinik Innsbruck


Zainab
 war seit zweieinhalb Jahren schwerkrank. Sie konnte nicht mehr zur Schule gehen, war apathisch, klagte über Schmerzen, konnte nicht richtig sehen und kaum mehr gehen. Der Vater, ein Gelegenheitsarbeiter aus Qurna (Südirak), gab das wenige Geld, das er verdiente für Zainab aus, aber kein Arzt konnte ihr helfen, man wusste nicht worunter sie litt. Erstmals erfuhren wir von ihr im Juni 2003 und beschlossen, sie zur Abklärung nach Österreich zu bringen. Dieser Entschluss konnte aufgrund der schwierigen politischen Situation in ihrem Heimatland erst im November in die Tat umgesetzt werden. Zainab kam todkrank in Österreich an und wurde am 30. November 2003 an der Universitätskinderklinik in Innsbruck aufgenommen. Die Diagnose stand bald fest: Takayasu Arteriitis, eine sehr seltene Erkrankung der Blutgefäße. Die Behandlung wurde begonnen und Zainab, die gemeinsam mit ihrem Vater gekommen war, wurde bald zum Liebling der Station. Sechs Wochen später wurde sie aus dem Krankenhaus in Innsbruck entlassen, eine völlig veränderte Zainab kam zum zweiten Mal in Wien an.

Zainab vor der Heimreise

Sie trägt nun eine Brille, lacht viel, freut sich schon darauf, wieder in die Schule gehen zu können und macht den Eindruck eines gesunden Mädchens. Zwei Jahre wird sie noch Medikamente nehmen müssen und regelmäßige Kontrollen durchführen müssen. Am 2. Februar 2004 reiste sie gemeinsam mit ihrem Vater in ihre Heimat zurück.Von ihrer behandelnden Ärztin, Frau Prof. Dr. Jenan, erfuhren wir während unseres Aufenthaltes in Basra im Juni 2004, dass es Zainab ausgezeichnet geht. Leider konnten wir sie aufgrund der schlechten Sicherheitslage nicht besuchen.

Wir danken

- der Universitätskinderklinik Innsbruck