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Abu Dhabi will Infrastrukturprojekte vorantreiben

Das Emirat Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat einen "Master Plan" für den Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur genehmigt. Das 11,8 Milliarden Dh Budget (ca. 44 Milliarden Schilling) soll für Straßenbau, sozialen Wohnungsbau, Schulen und medizinische Versorgungseinrichtungen berreitgestellt und im Zeitraum von 1998 bis 2002 eingesetzt werden.

"Das Emirat bereitet sich auf monumentale Änderungen vor, um mit einer übergreifenden Entwicklungsstrategie die Hauptstadt Abu Dhabi in neuem Glanz für eine neue Ära erstrahlen zu lassen" so Sheikh Mohammed bin Butti, der Regierungspräsentant in der West Region und Vorstand der Stadtverwaltung und des Stadtplanungsbüros, gegenüber den Entwicklungspolitischen Informationen (epi). Die Behörden wollen sich den Herausforderungen des nächsten Jahrhunderts mit einem Entwicklungsplan, der sich bis ins Jahr 2010 erstreckt und weitreichende Veränderungen beinhaltet, stellen.

Die Initiative zu dieser Entwicklung wurde von Präsident Sheikh Zayed bin Sultan al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi, betraut. Dieser erklärte, daß die Entwicklungspläne Gebiete der Stadt Abu Dhabi selbst, sowie zusätzliche zehn städtische und weitere zehn ländliche Siedlungen und mehrere Inseln umfassen. Vorliegenden Plänen zufolge sollen künftige infrastrukturelle und sozioökonomische Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt werden, wie etwa großflächige Parks, Erholungsgebiete sowie Einkaufs- und Fußgängerzentren.

Die langfristige Entwicklung soll eine ausgewogene Verbindung zwischen Wohnungsbau und Leistungen der öffentlichen Hand herstellen, wie zum Beispiel Steigerung der Arbeitsmöglichkeiten für einheimische Arbeitskräfte.

Quelle: epi

 

Wiedereröffnung der Pipeline zwischen Syrien und Irak

Syrien und der Irak haben vor wenigen Wochen ein Abkommen zur Wiedereröffung einer Pipeline unterschrieben. Sie verbinde die Ölfelder von Karkouk im Irak mit Verarbeitungsanlagen in Syrien und Libanon, teilte der irakische Ölminister Amer Rashid in Damaskus mit. Rashid hatte sich zuvor mit Syriens Ministerpräsidenten Mahmud el Suebi getroffen. Nach Angaben von Rashid sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, daß Rohöl "so bald wie möglich" vom Irak nach Syrien transportiert werden kann.

Quelle: Wiener Zeitung

 

Zusammenarbeit der EU mit Westjordanland und Gaza

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der schweren Krise, in der sich der Nahost-Friedensprozeß gegenwärtig befindet, will die EU-Kommission die finanzielle und technische Unterstützung dieser Gebiete auch in den folgenden Jahren fortführen.

Da das aktuelle Hilfsprogramm der Gemeinschaft zunächst auf 1994 bis 1998 befristet ist, hat die Kommission nun einen Veränderungsvorschlag für die derzeit geltende Verordnung unterbreitet. In der vom Rat am 11.7.1994 beschlossenen Verordnung (EG) Nr. 1734/94 sind die Modalitäten und Regeln für die Verwaltung des Gemeinschaftsprogrammes zur Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland und im Gazastreifen enthalten. Der jetzt eingebrachte Vorschlag sieht vor, die Hilfe über einen achtjährigen Zeitraum (1999 bis 2006) fortzuschreiben.

Das Ziel besteht darin, die nachhaltige wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklung der betreffenden Gebiete zu unterstützen und dazu die Aktionen unter anderem auf die Förderung der Beschäftigung und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Verbesserung der sozialen Dienste und die Bekämpfung der Armut auszurichten.

Der umfangreiche Katalog der vorrangig zu unterstützenden Bereiche, wie Infrastrukturen, Produktion, städtische und ländliche Entwicklung, Bildung und Menschenrechte, soll um die Entwicklung der Zivilgesellschaft erweitert werden. Modifizierte Verfahrensregeln sollen die Flexibilität und die Zweckmäßigkeit der gemeinschaftlichen Unterstützung erhöhen.

Eine Unterstützung der hier vorgeschlagenen Verordnung ist innerhalb von zwei Jahren vorgesehen, um sowohl neuen Entwicklungen Rechnung tragen zu können als auch diese Regelungen an die Verordnung (EG) Nr. 1488/96 des Rates über die finanziellen und technischen Begleitmaßnahmen (MEDA) zur Reform der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen im Rahmen der Partnerschaft Europa-Mittelmeer angleichen zu können.

Quelle: BBJ EU NEWS

 

Saudi-Arabien kürzt Ölexporte

Mitte August stiegen die Erdölpreise, als Saudi-Arabien, der größte Rohöl-Produzent und Exporteuer, bekanntgab, die Schiffsladungen für seine Vertragspartner stark zu kürzen. Brent Blend kletterte am Internatioal Petroleum Exchange in London auf 12,19 US-Dollar pro Barrel.

Diese Preissteigerung ist großteils auf die weiteren Kürzungen Saudi-Arabiens um 18 Prozent im September zurückzuführen. Der durchschnittliche Augustwert betrug 8 bis 9 Prozent. Bei der letzten OPEC-Runde, der Organisation Erdölexportierender Länder, erklärte sich Saudi-Arabien bereit, seine Produktion um 725.000 Barrel/Tag zu dämpfen. Beobachter interpretieren den saudischen Handelszug als eine Politik der schrittweisen Verringerung der globalen Marktsättigung, die die Rohölpreise in den letzten Wochen auf das Niveau von vor zehn Jahren sinken ließ.

"Die Saudis arbeiten Schritt für Schritt", erklärt Robert Mabro, Direktor des Oxford Institute for Energy Studies. "Sie sind mit diesem Preis nicht glücklich und andererseits sind sie es mit 14 Dollar auch nicht", meint Mabro weiter. Die Saudis wären bereit, eine einseitige Haltung anzunehmen, um die Ölpriese wieder zum Steigen zu bringen. Ungern ließen sie sich jedoch auf einen Kurs festlegen, der als umkehrende Rolle interpretiert werden könnte. "Ich glaube, sie sind vorbereitet etwas zu tun", so Mabro, »aber sie werden es vorsichtig tun und in einer Art, die es den anderen OPEC-Mitgliedern nicht erlauben wird, deren Förderdisziplin zu lockern.

So wurde gleichzeitig bekannt, daß ein anderes OPEC-Mitglied, Venezuela, seine versprochene Kürzung von 520.000 Barrel/Tag noch immer um 50.000 unterschreite.

In einem kürzlich erschienen Bericht des US-amerikanischen Ökonomen Philip Verleger, hieß es, daß in den USA "die Lagerhallen voll seien bzw. sich rasch füllten." Der Produktionsüberschuß drückt die Preise, die wiederum verringern den Spielraum der Raffinierien. "Es wundert deshalb nicht, daß die Nachfrage nach Rohöl ebenfalls gesunken ist."

Quelle: Financial Times


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