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Solidarität
mit Dr. Ludwig Watzal
Dr. Ludwig Watzal, deutscher Journalist, Publizist und einer der
kompetentesten deutschen Nah-Ost-Kenner, ist wieder einmal Zielobjekt einer
Diffamierungskampagne, ausgehend von pro-israelischen Organisationen und
Personen. Seit einigen Monaten werden großteils aus dem Zusammenhang gerissene
Zitate als Beweise für den angeblich latenten Antisemitismus von Watzal
verbreitet und seine Entfernung aus der „Bundeszentrale für Politische Bildung“,
wo Watzal als Journalist tätig ist, gefordert. Diese Zitate stammen fast
ausschließlich aus Publikationen aus 2005 und 2006 und sind bereits damals im
Mittelpunkt einer ähnlichen Menschenjagd gestanden. Offensichtlich will man im
Jubiläumsjahr anlässlich der 60. Gründung des Staates Israel (wobei man von
israelischer Seite nur allzugerne vertuschen möchte, dass diese Staatsgründung
auf den Ruinen von mehr als 400 zerstörten palästinensischen Städten und Dörfern
geschehen und erst durch die Vertreibung von rund 800.000 PalästinenserInnen
möglich gemacht worden ist!) derartige lästige Kritiker mundtot machen. Diese
Jagdgesellschaft wird von sattsam bekannten zynischen Polemikern wie Henrik
Broder angeführt und von verschiedensten pro-israelischen Lobbyorganisationen
vehement unterstützt. Darunter befinden sich auch die Österreichischen
Kultusgemeinden. Dies war schließlich der ausschlaggebende Grund dafür, dass
sich auch die GÖAB mit Ludwig Watzal solidarisierte und auch die folgenden
Informationen auf ihre Webseite stellte. Wir haben nichts gegen kritische und
harte Auseinandersetzungen, wir sind aber vehement gegen intrigante
Menschenjagden.
Fritz Edlinger
(In diesem Zusammenhang sei auch auf
die analogen Ereignisse des Jahres 2006 verwiesen, welche auch auf unserer
Webseite unter „Presse 2006“ zu finden sind.)
Lesen Sie auch...
-Zielperson Dr. Ludwig Watzal,Die Dokumentation eines
einzigartigen "Jagdverlaufes"
-Ludwig Watzal (Homepage)
-Stellungnahme zu
Artikel "Juden protestieren bei Schäuble" geschickt an “Tagesspiegel”, Fritz Edlinger.
-Letter to BM Schäuble, Fritz Edlinger.
-Letter to Präsident Krüger, Fritz Edlinger.
-Jüdische
Organisationen fordern exemplarische Bestrafung eines Israel-Kritikers
-Leserbrief an die Zeitung "Die
Welt"/Hamburg zu "Mitarbeiter schreibt israelfeindliche Texte", Fritz
Edlinger |