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 Projects

 
 


The "Society for Austro-Arab Relations" (SAAR) started in the mid Eigthies relief- and development projects in Arab countries. The first project was a vocational-training-programme for young Palestinians. In the early Nineties SAAR implemented projects in Palestine in the following sectors: agriculture, arts and culture, education, health, social-welfare, youth and women. Most of these projects were funded by the Austrian Development Cooperation. In addition SAAR managed to receive funds from Austrian municipalities, the Roman Catholic Church of Vienna, private companies und individuals. To coordinate all these projects in a professional way SAAR opened an office in Jerusalem in 1991. Although the volume and character of the activities of SAAR in Palestine changed during the last years this office is still existing and functioning. (Further details see chapter "Palestine").

Beginning with 1996 SAAR started also relief- and development-projects in other Arab countries. These projects are mainly health-projects and the receiving countries are Iraq and Yemen. All projects in Iraq and Yemen are directly organized and coordinated by the main office of SAAR in Vienna. Mostly in cooperation with local authorities resp. Non Governmental Organisations. These projects are funded by different public and private sources. (Further details see chapters "Iraq" and "Yemen"). At the present time additional projects in Sudan are unter consideration.

project-philosophy

(will be continued soon)

Relief and Development:

 

Iraq

Palestine

Yemen

 

 

Research:

Among SAAR's avctivities research plays a very important role. The range of projects is rather wide: from projects in the fields of history and social science to practical economic studies. These studies are mostly financed by public Austrian sources as ministries and public banks. MORE

    

Gesundheit/Health:

 

1. Hilfs- und Entwicklungsprojekte

 

Austro-Arab Community Clinic Jerusalem (AACC)

Seit 1995 führt die GÖAB in der Altstadt von Jerusalem eine Poliklinik. Dort werden pro Monat knapp 4.000 PatientInnen behandelt, der Personalstand beträgt derzeit 21 Personen, davon 6 ÄrztInnen.

Die Finanzierung der Klinik erfolgt derzeit fast ausschließlich durch die Behandlungsgebühren. Das Projekt wurde durch die Finanzierung seitens der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sowie durch Spenden verschiedener in- und ausländischer Institutionen und durch Einzelspenden ermöglicht.

 

Jemen

Im Jemen werden derzeit drei Projekte unterstützt. Es ist dies die Leprastation "city of light" in Taiz, das Nierenzentrum in Hodeidah sowie das Malariaprogramm in Hodeidah. Die Leprastation sowie das Nierenzentrum werden von Nicht-Regierungs- Organisationen betrieben, das Malariaprogramm ist eine staatliche Einrichtung. Die Unterstützung der GÖAB besteht einerseits darin, dass regelmäßig (ca. drei Container pro Jahr) Hilfslieferungen bestehend aus medizin-technischen Geräten und Medikamenten zur Verfügung gestellt werden, sowie andererseits österreichische Ärztegruppen zu Behandlungen in den Jemen entsandt werden. Im Jahr 1999 waren dies zwei Delegationen, im heurigen Jahr bislang eine.

In fachlicher Hinsicht koordinieren Prof. Prim. Dr. Abdulrahman Aburumieh (Melk) und Prim. Dr. Peter Balcke (St. Pölten) die Projekte. Die Finanzierung erfolgt durch Förderungen seitens des Bundeskanzleramtes sowie durch Einzelspenden.

 

Sudan

Im Rahmen eines vom "Österreichisch-Syrischen Ärztekomitee", einer Sektion der GÖAB, im Jahr 1996 im Sudan veranstalteten Symposiums wurden auch direkte Kontakte zu Verantwortlichen des sudanesischen Gesundheitswesens geknüpft. Seit damals werden regelmäßig Hilfsmittel in den Sudan geschickt. Im Jahr 1999 waren dies eine Lieferung von Antibiotika sowie acht Dialysegeräten. Als Partner bei diesen Lieferungen fungiert die Organisation "Save Africa". Die Finanzierung erfolgt durch Einzelspenden.

 

2. Humanitäre Einzelmaßnahmen

Die GÖAB engagiert sich auch in besonders unterstützungswürdigen Einzelfällen. Im Jahr 1999 konnten zwei Patientinnen aus Palästina geholfen werden:

  • Unterstützung von Rehabilitationsmaßnahmen von Frau Abir Plitzner, einer behinderten Palästinenserin. Dank einer Spende seitens der Allgemeinen Unfallversicherungsansalt konnten teilweise Operationskosten und auch die Reparatur eines Rollstuhls finanziert werden. Die Operation erfolgte in der Universitätsklinik Innsbruck.

  • Operation des dreieinhalbjährigen palästinensischen Kindes Hanan Afifi, die von Geburt an taub war, im AKH-Wien. Dem Mädchen wurde ein sogenanntes Cochlea-Implantat eingesetzt und auch erste thereapeutische Maßnahmen gesetzt. Die Operationskosten wurden von der Gemeinde Wien bedeckt, das Cochlea-Implantat wurde von der österreichischen Herstellerfirma MED EL kostenlos zur Verfügung gestellt. Diverse andere Kosten wie Flugticket, Taschengeld, Visagebühren etc. wurden teilweise von privaten Einzelspendern und teilweise von der GÖAB aus Eigenmittel finanziert. Im Mai 2000 wurde in Wien eine Nachbehandlung durchgeführt, bei der ein ausgezeichneter Heilungserfolg konstatiert werden konnte.

 

3. Ausbildung/Training

Die GÖAB bietet derzeit ÄrztInnen aus dem Irak, aus Jemen und Palästina kurzzeitige Trainingsprogramme als Gastärzte in Österreich an. Grundlage dieser im Durchschnitt zwei- bis dreimonatigen Kurse sind Vereinbarungen mit dem irakischen Gesundheits- und Wissenschaftsministerium, mit dem Hemodialisis-Center in Hodeidah/Yemen und der Union of Palestinian Medical Relief Committees. In Österreich wird das Programm von den Austrian Airlines, BILLA, der Gemeinde Wien, sowie einer Reihe von medizintechnischen Unternehmen unterstützt.

Im Laufe des Jahres 1999 weilten 14 Ärzte aus dem Irak sowie zwei aus Palästina zu derartigen Kursen in Österreich. Der durchschnittliche Aufenthalt betrug zwei Monate.

Im Jahr 2000 waren es bisher 6 Ärzte aus dem Irak, einer aus Palästina und eine Ärztin aus dem Jemen.

 

4. Fachliche/wissenschaftliche Kooperation

In Zusammenarbeit mit dem "Österreichisch-Syrischen Ärztekomitee", dessen Präsident Prof. Prim. Dr. Abdulrahman Aburumieh auch Vizepräsident der GÖAB ist, sowie mit einer Reihe weiterer prominenter österreichischer ÄrztInnen veranstaltet die GÖAB regelmäßig Symposien und Tagungen in verschiedenen arabischen Staaten. Bislang wurden derartige Veranstaltungen in folgenden Ländern durchgeführt: Irak (1997, 1998, 2000) Jemen (1992, 1996), Sudan (1994/95, 1996) und Syrien (1990, 1991, 1993, 1997, 1998).

 

5. Durchführung einschlägiger Studien

Die GÖAB verfolgt regelmäßig die Situation in den arabischen Staaten und dokumentiert diese auch in geeigneter Form. Es werden auch Länder- und Marktstudien verfasst. Anfang des Jahres 2000 wurde eine Studie über die österreichisch-arabischen Beziehungen auf dem Gesundheitssektor fertiggestellt. (Siehe dazu auch Kapitel "Research")

 

6. Beratung/Unterstützung österreichischer Unternehmen

Die GÖAB stellt ihre Erfahrungen auch gerne einschlägig tätigen österreichischen Unternehmen zur Verfügung. Die Zusammenarbeit besteht einerseits darin, daß den Unternehmen die Teilnahme an den Symposien der GÖAB angeboten wird, sowie andererseits auch individuelle Beratungen durchgeführt werden. Die GÖAB ist auch Kooperationspartner der Austrian Health Care Systems & Engineering GmbH (AHC).

 

Gesamtleitung und Koordination:

Fritz Edlinger, Generalsekretär der GÖAB.

 

 

Folgende Institutionen/Unternehmen unterstützten bislang die Gesundheitsprojekte der GÖAB:

  • Ärztekammer für Wien

  • AUSTRIAN AIRLINES

  • BILLA

  • BM f. Äußeres/Entwicklungszusammenarbeit

  • Bundeskanzleramt/Katastrophenhilfe

  • Creditanstalt

  • Dentalwerk Bürmoos

  • Erste Bank

  • Feibra

  • Gemeinde St. Pölten

  • Gemeinde Wien

  • Dipl.Ing. Richard Huber

  • KRETZ Technik

  • Odelga

  • Österreichisches Hospiz in Jerusalem

  • OMV

  • Österreichisch-Syrisches Ärztekomitee

  • Ortolan

  • Siemens Austria AG

  • VAMED Engineering

  • Wiener Städtische Versicherungs AG

  • sowie hunderte EinzelspenderInnen  

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